Fast jedes Elektroauto hat ein Getriebe, die hohe Drehzahl der Elektromotoren muss reduziert werden. Das ist aber ein Getriebe mit einem "festen Gang", man hat also immer dasselbe Übersetzungsverhältnis. Im Grunde genommen einfach ein kleines und ein großes Zahnrad. Laut Bedienungsanleitung haben die Motoren unseres Wagens eine Höchstdrehzahl von 17.000 UPM. Die Reifen haben 213cm Abrollumfang, das wären 2173 km/h ohne Getriebe ![]()
Je größer die Felge, desto grüner das Gewissen?
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das wären 2173 km/h ohne Getriebe

Da braucht man sich um den Führerschein auch keine Sorgen mehr machen, weil das kein Blitzer erfassen kann. Falls doch, war es eine Fehlmessung vor Gericht.
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Natürlich hat jedes eAuto ein Untersetzungsgetriebe, mit Ausnahme von Exoten mit Radnabenmotor. Sonst bräuchte es ein sehr hohes Drehmoment, was den Motor wieder unnötig groß, sehr groß und schwer macht. Daher geht man auf kleinere Motoren mit geringeren Drehmoment und mehr Drehzahl.
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Stimmt, die Motorgröße ist dabei das wichtige. Dann müßte eine Untersetzung von ca. 10 drin sein, d.h. auch dann das 10fache Moment. Aber wieder Verluste und Verschleiß.
Mal sehen was die Motorenentwicklung noch für Fortschritte macht.
Wir haben den Cyberster ja gekauft, weil wir jetzt den Fahrspaß haben wollen, und nicht damit warten wollten, bis die Technik völlig ausgereift ist.
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Irgendwie hatte ich noch so etwas im Kopf. Aber da geht die Entwicklung ja auch noch weiter.
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Die Drehzahl steuert man über das Untersetzungsgetriebe und nicht mit dem Durchmesser des Reifens
Ja, verstanden! Ich wurde bereits von Robert mit einem „Käääse“-Einzeiler berichtigt. Nachdem der Cyberster aber ein festes Untersetzungsgetriebe hat und somit der Rollumfang der Reifen dann m.E. sehr wohl die Drehzahl und somit die Fortbewegungsgeschwindigkeit des Fahrzeugs bestimmen würde, könnte ich den „Käääse“ somit feierlich weiterreichen. Ich behalt ihn aber!
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Hmmm.. Ist das wirklich so? Ich meine mich zu erinnern, dass der Umfang der Räder bei meinem M6 zwischen Winter und Sommerräder (19" vs 20") unterschiedlich war... und ich das deshalb gemacht hab, damit im Winter weniger Auflagefläche, dafür mehr Druck pro Fläche war (für besseren Halt im Schnee)... Aber ich kann mich auch täuschen...
Im Winter ist die Reifenbreite entscheidend: schmälere Reifen haben besseren, breitere Reifen schlechteren Grip auf Schnee. Ich weiss nicht woher der Aberglaube kommt, größere Felgen würden zu eine größerem Reifendurchmesser führen. Bei praktisch allen Pkw bleibt der Abrollumfang (und damit der effektive Raddurchmesser) beim Wechsel auf andere Felgengrößen nahezu konstant. Das ist sowohl technisch notwendig als auch durch Vorschriften indirekt vorgegeben. Wenn die Felge größer wird, wird der Reifen entsprechend flacher:
Felge Reifengröße Gesamtdurchmesser 16 Zoll 205/55 R16 ca. 632 mm 17 Zoll 225/45 R17 ca. 634 mm 18 Zoll 225/40 R18 ca. 637 mm 19 Zoll 235/35 R19 ca. 647 mm Die Felge wächst, aber die Reifenflanke wird niedriger. Dadurch bleibt der Außendurchmesser fast gleich. Ein deutlich größerer oder kleinerer Raddurchmesser hätte mehrere Folgen:
- Tachometer würde falsch anzeigen.
- Kilometerzähler würde falsch zählen.
- ABS, ESP und Traktionskontrolle arbeiten mit falschen Annahmen.
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Übersetzung ändert sich:
- größerer Umfang → längere Übersetzung, weniger Beschleunigung, niedrigere Motordrehzahl.
- kleinerer Umfang → kürzere Übersetzung, bessere Beschleunigung, höhere Drehzahl.
- Die Bodenfreiheit und Fahrzeughöhe ändern sich.
Das ist nicht direkt gesetzlich vorgeschrieben, aber das Ergebnis ist praktisch vorgeschrieben. Der Abrollumfang darf dabei meist nur um etwa ±1 bis 2 % vom Serienwert abweichen.
Nachteile von Riesenfelgen:
- weniger Federungskomfort
- höheres Gewicht
- teurere Reifen
- höhere Gefahr von Felgenschäden an Bordsteinen
- höherer Verbrauch
Fazit: Der Raddurchmesser bleibt bei unterschiedlichen Felgengrößen nahezu konstant. Das ist technisch notwendig, damit Tacho, Assistenzsysteme und Fahrverhalten korrekt funktionieren, und wird durch die gesetzlichen Anforderungen an die zulässigen Rad-/Reifenkombinationen praktisch erzwungen.