Beiträge von George

    Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Kupplung ist ja deswegen da, da die ein 2-Gang Getriebe haben. Für gewöhnlich braucht ein eAuto aber keine Kupplung, weil die in der Regel nur einen Gang haben und der Motor keinen Leerlauf braucht. Er bleibt einfach stehen, wenn das Auto stehen bleibt.

    Porsche baut - nur für Deutschland:| - ein Elektroauto mit Kupplung um dauerhaft :D 250 km/h in Deutschland fahren zu können und trotzdem in 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu kommen. Dem Rest der Welt ist es egal, denen reichen 200 km/h, die sie sowieso nicht fahren dürfen. Fun fact: Meines Wissens werden fast alle Elektro-Porsches permanent im 2. Gang gefahren, weil auch 3,9 Sekunden von 0 auf 100 den meisten im Stadverkehr reichen ^^

    Ist bei bei meinem Cyberster noch nicht aufgefallen.
    AUch von meinem BMW kenne ich nicht dass sich der SOC ändert, außer ich fahre :)

    Alles normal. Wie gesagt, so ein Verhalten (sinkender oder gar steigender SoC im Stand) hängt von so vielen Faktoren ab, z.B. knallheiß gefahrenen Akku in frostiger Nacht abgestellt, die Größe (kWh und Masse) des Akkus, die Zellchemie , z.B. (Li-)NMC in allen Varianten, oder LFP, und nicht zuletzt wie genau das BMS programmiert ist. Das BMS könnte zur Akku-Schonung je nach Hersteller mehr oder weniger oder gar nicht heizen in kalten Nächten. Es könnte den SoC in der Größenordnung der Schwankungen runden und konservativ sein. Oder man könnte z.B. einen großzügigen SoC-Puffer einplanen, der dann die physisch immer auftretenden Schwankungen abfängt Das BMS „täuscht“ dann (nicht zum Nachteil des Nutzers) einen immer genau gleichen SoC vor. Nur so als Idee. Und wie gesagt, die Bauarten des Akkus und dein genaues Fahr- und Klimaprofil mögen die zu filternden Schwankungen sowieso klein halten, im Bereich von 1 % vielleicht. Nebenbei kann ein großzügiger Puffer auch die angezeigte Akku-Degradation nach einigen Jahren Betrieb kleiner halten, so dass deine Reichweite scheinbar nicht sinkt. Es wird dann halt zur Not der Puffer aufgefressen. Kostet nur Geld und Gewicht, und wer lässt schon gerne einen (rel. großen) Teil des teuren und schweren Akkus nur für den erhöhten Komfort des Otto-Normalverbrauchers ungenutzt?

    Bei unserer Zoe sehe ich oft das umgekehrte Phänomen. Am Samstag auf 80% geladen. Da der SoC nur alle 10min. abgefragt wird und die Abschaltung über meine Ladesteuerung erfolgt, war der aktualisierte SoC schon bei 82%, als dann die Ladung beendet wurde. Gestern meinte dann das Auto, der Ladestand wäre auf 85% angestiegen.


    Der Elektrotrucker hat auch schon bei seinen eLKWs festgestellt, daß am nächsten Morgen der SoC vom BMS anders bewertet wurde, als noch am Abend zuvor.

    Na wie ich in einem vorherigen Beitrag geschrieben hatte, ist das nicht soooo erstaunlich. Der Akku muss sich nach dem Abstellen nur weiter durchwärmen, d.h., die beim Laden entstandene Wärme verteilt sich weiter gleichmässiger über den massemässig ganz ordenlichen Akku. Je nachdem wie das BMS sowas handhabt (siehe z.B. deine 10-Minuten-Taktung) kann man schon einen Anstieg im Ruhezustand sehen- hatte ich (selten) bei meinem Tesla auch. 2 bis 3 Prozent habe ich gesehen wenn die Umstände richtig waren.

    Viel häufiger sieht man aber immer noch eine Abnahme durch Abkühlung.


    Ich vermute ich, dass die verschiedenen BMS in Kombination mit verschieden Akkugrößen und besonders den unterschiedlichen Zellchemien unterschiedliech Verhalten zeigen.

    Vmtl. taucht das bei mir nicht auf, weil ich in der Waschbox immer gründlich mit entmineralisiertem Wasser nachspüle. Ich denke das ist auch für das Verdeck nicht verkehrt.

    Kalk würde ich eher mit Zitronensäure entfernen, ist milder (und stinkt nicht 8) ). Aber ich gehe davon aus, dass ihr die Säure am Ende sowiese gründlich abspült.

    ...aber nicht, wenn du es während der Fahrt manuell eingeschaltet hattest, weil es z.B. „nur“ ein trüber Tag war und die Lichtautomatik das Licht nicht einschaltet. Ich habe das Licht beim geparkten Auto dann daheim durchs Fenster gesehen und per FOB aus der Entfernung das Auto nochmal abgeschlossen. Das Licht geht dann aus. Man dreht sich zufrieden um. Dann geht da Licht "heimlich" hinter deinem Rücken wieder an... Am Tag siehst du das vielleicht nicht.

    Gottseidank Seitenairbags! Und Überschlagen bzw. nicht Überschlagen ist eigentlich bei allen mir bekannten Elektroautos immer ein Pluspunkt , siehe auch hier. (Achtung 8o Tesla-Trigger-Warnung)

    Wegen des Lichts bohre ich nur nach, weil es mir und anderen hier in bestimmten Umständen so geht, dass das Licht erst mal aus ist und dann später wieder angeht. Das merkt man erst mal nicht und das kann einen foppen. =O

    Hat gestern das Licht gebrannt? Das ist bei mir und laut diesem Forum hier tatsächlich immer wieder ein Thema beim Cybester...

    Klassische Verwirrung eines Fahrers, der mit (Pseudo-)km-Angaben statt SoC Angaben rechnet ;)


    Der SoC als der angezeigte Ladezustand bzw. Energieinhalt des Akkus, sinkt beim Abkühlen aus zellchemischen Gründen immer- damit "nebenbei" auch die angezeigte Restreichweite. Was du meinst, ist bei gleichem angezeigtem SoC mal mehr oder weniger Verbrauch (und damit unterschiedliche erzielbare Reichweiten) beim Fahren zu haben, je nach Außentemperatur. Das sind zwei verschiedene Dinge.


    Stell‘ dir einen Benzintank vor, bei dem das Volumen des Benzins sich je nach Temperatur von heiß zu eiskalt um 10 % ändern kann. Der Energieinhalt bleibt eigentlich gleich, aber die Volumenanzeige (entspricht dem SoC, auf dem die Reichweitenangabe basiert), schwankt. Wenn sich das Benzin beim Fahren wieder erwärmt und ausdehnt, steigt das Volumen (hier: der SoC). Der bei Benzin unrealistische Extremfall: Das Benzin zieht sich von ein paar Volumenprozent so weit zusammen, dass das Auto nichts mehr einspritzen kann (SoC = "0" %) - Stillstand. Würde das Rest-Benzin beim Fahren (oder Nachtanken) erwärmt, käme es wieder "zurück". Wenn die Einspritzung beim Losfahren aber nicht mehr geht, oder die Fahrstrecke zum Erwärmen nicht ausreicht, kommst du an das Restbenzin nur wieder durch Erwärmung beim Nachtanken (hier: Laden) ran, oder bei wieder höheren Außentemperaturen, die das Benzin ganz langsam wieder durchwärmen.


    Kurz: Vorsicht damit, ein Elektroauto mit heißem Akku z.B. nach einer langen Autobahnfahrt mit sehr niedrigem SoC abzustellen, wenn es dann viele Stunden lang, z.B. über Nacht bei niedrigen Außentemperaturen herumsteht.


    Grundsätzlich sollte man ein BEV besonders bei Kälte nicht mit fast leerem Akku herumstehen haben, und umgekehrt besonders bei Wärme nicht mit knallvollem Akku abstellen. Letzteres ist auch ein bisschen wie bei Verbrennern, die man auch nicht randvoll tanken und danach in der prallen Sonne parken soll.


    In deinem Fall ist der Effekt mit 14 % Verlust aber eigentlich zu groß, um ihn mit Temperaturschwankungen alleine erklären zu können. Hier würde ich eher mit 5 % bis im Extremfall max 10 % rechnen. 10 % habe ich in der Praxis selbst noch nie gesen (7 % aber schon).