Beiträge von George

    Eine mögliche (Teil-)Erklärung wäre es, wenn du das Auto abends mit warmem oder heißem Akku abgestellt hast, und dieser dann bis zum Morgen auf 0 Grad abkühlt. So könnte man vielleicht 5 bis maximal 10 % "Verlust"* erklären. Ich hatte in den Frühtagen meiner E-Mobilität mein Auto abends nach langer Autobahnfahrt mal mit 8 % SoC abgestellt, weil ich nur noch ins Hotelbett wollte. Tags war es um die 12 Grad, nachts kühlte es auf knapp über 0 Grad ab. Morgens dann der Schreck: Nur noch 1 % SoC, und Sekunden nach dem Losfahren Richtung 2 km entferntem AC-Lader am Endziel dann 0 % SoC. Geschafft habe ich es trotzdem problemlos, aber das war mir eine Lehre.


    14 % Vampirverlust könnte ich mir so aber nicht restlos erklären, da muss noch was anders im Spiel sein.


    (*) „Verlust“ deswegen, weil die Energie nicht weg ist sondern „zurückkommt“, sobald sich der Akku sich wieder erwärmt. Leider kannst du mit 0 % SoC den Akku nicht mehr warm fahren… das geht dann nur an einer Ladestation. Wenn der SoC aber z.B. nachts von 50 auf 40 % sinkt wegen der Abkühlung, hatte ich schon den Effekt, dass ich eine ganze Zeit lang fahren konnte, ohne dass der SoC sinkt. Da wird der Akku wohl wieder warm und der SoC würde gar steigen, wenn ich nicht gleichzeitig Energie zum Fahren ziehen würde. Des Weiteren hatte ich auch schon den Effekt, dass der Akku nach dem Abstellen ein paar % SoC zulegte, als er sich weiter durchwärmte.

    Das Problem ist das kalkhaltige Wasser, welches sich im Spalt sammelt und dann langsam abtropft und die Spuren hinterlässt. Nach dem Waschen sauber abtrocknen, inkl. der Spalten. Noch besser ist nach dem vollständigen Abspülen des Schaumes das Auto mit demineralisiertem Wasser gut abspülen und abledern... Ich benutze demineralisiertes Wasser zuhause zum Waschen der PV und zum Füllen des Whirlpools (teils). Zur Autowäsche im Waschpark.

    Ich fahre immer in die Waschbox, spüle am Ende mit entmineralisiertem Wasser ab und fahre dann ein paar km Vollstrom auf der Autobahn nach Hause. Abledern ist mir viel zu viel Aufwand :P

    Auf Youtube habe ich einen Vergleich zwischen Wärmepumpe und normaler Heizung gesehen. Ergebnis: Es lohnt nicht wirklich, den Mehrpreis für eine Wärmepumpe zu investieren! Ich fahre beruhigt so, wie er ist!

    Gruß Stefan

    Finanziell lohnt sich das Stromsparen mit einer aufpreispflichtigen Wärmepumpe wohl wirklich nicht. Eigentlich geht es um die durch den niedrigeren Stromverbrauch erhöhte Reichweite im Winter, und da eigentlich auch nur bei noch vergleichsweise milden Temperauren von so um die 5 Grad und darüber. Da bring das vielleicht 2 - 3 % oder so mehr Reichweite. Wenn es richtig frostig ist, bringt dir die Wärmepumpe (fast) nichts mehr. Eventuell ist der kumulierte Effekt bei vielen aneinandergereihten Kurzstrecken im Winter deutlicher.

    Es war nachmittags gegen 16 Uhr und 16-18 Grad und Sonnenschein. Eigentlich war da nichts zu entfeuchten, aber natürlich weiß ich nicht, was die Automatik so treibt.

    Deswegen fahre ich alle Elektroautos seit jeher (2017) ohne AC-Automatik sondern mit sanft eingestellten Fixwerten, die ich während der meisten Fahrten nur sehr selten regulieren muss (weniger als meine Eingriffe in die AC-"Automatik" jedenfalls). Die Automatik treibt oft nicht das was ich will, verschwendet Energie ohne Mehrwert für mich (im Gegenteil) und nervt zuweilen. Ich habe noch kein Auto erlebt, bei dem die Automatik so programmiert war, wie ich das gerne hätte. Hirnlos lautes Vollblasen, wenn das Auto bei Abfahrt zu warm ist um die Temperatur ja nur möglichst in 3 statt 4 Minuten auf den Sollwert zu bringen, Heizen an Stellen wo ich es nicht brauche (eher ein Problem bei größeren Wagen wie dem Model X), etc. etc.

    Ich verstehe schon, warum viel gerne die Automatik haben, weil man sich dann um nichts kümmern muss. Dann aber nicht wundern, warum das Auto an für mitteleuropäischen Verhältnissen heissen Tagen viel mehr vebraucht - das muss gar nicht sein. In Ländern wie dem tropischen Thailand oder Halbwüsten wie Kalifornien ergibt dauerhafte AC-Automatik wohl auch Sinn, aber in Deutschland und Umgebung an mindestens 9 von 12 Monaten im Jahr für mich eher nicht.

    Na ja, ich bin im Grunde schon dafür, wenn möglich deutsche oder europäische Autos zu kaufen. Wenn ich das aber in ideologische abgeschotteter Nibelungentreue mache, werden die deutschen Produkte immer schlechter und der Abstand zu chinesischen Autos immer hoffnungsloer. Wenn deutsche Hersteller es nicht gebacken bekommen, weil sie überweigend wegen der deutsche Steuer- und Firmenwagenpolitik nicht mitbekommen (können oder wollen), dass sie gerade massiv abgehängt werden, kann ich alleine sie nicht retten und muss das bessere Produkt kaufen.

    Jede Tankstelle hat auch seine unterschiedlichen Preise, die eine nimmt bestimmte Kreditkarten, die andere nicht. Dann muss ich so einen schimmeligen Zapfhahn anlangen und meine Hände stinken nach Kraftstoff und zur Krönung gehe ich dann zum Kassenhäuschen und warte mir dort einen Wolf, weil vor mir jemand den Betrag in Cent-Stücke oder eine Chai-Latte mit Hafermilch aber extra Bio bestellt. So innovativ ist das Konzept nicht! Man hat sich halt nur daran gewöhnt und es wird als richtig akzeptiert.

    Du zahlst aber nicht an der einen Tanke 1,70 € pro Liter mit der der "richtigen" tankstellenspezifischen Karte und 10 € pro Liter mit der "falschen" Karte. Sowas würde niemand akzeptieren. Und ich kenne keine Tankstelle, die meine EC Karte nicht akzepriert hätte oder die üblichen Kreditkarten. Ansonsten hast du Recht. Mir geht es um das Ladekartenkartell und dessen Abzocke durch gezielte Verkomplizierung und dem leider oft genug erfolgreichen Versuch, weiten Teilen der Elektroautofahrer einzureden, dass das alles so sein müsste und seine Richtigkeit hätte.