Beiträge von George

    Im Grunde ist zu dem Thema alles gesagt. Ich fuhr auch fast 3,5 Jahre lang mit Plug&Charge durch die Gegend. Einmal bei Ionity und einmal bei EnbW.

    Das Feature war/ist schon ganz nett und es spiegelte so ein wenig die technischen Möglichkeiten, die es so gibt, aber ich vermisse es auch nicht wirklich.

    Im anderen Forum gab es sogar viele Stimmen gegen Plug&Charge:

    Da wurde dann diskutiert, dass man z.B. bei Ionity oder bei EnbW keine andere Ladekarte oder Ladetarif verwenden könne, weil das Plug&Charge mit einem festen Tarif verbunden ist und das ja dann "Mist & unflexibel" wäre. Das geistige Vermögen bei einer Ladestation -welche das Auto mit Plug&Charge betanken würde- sich vorher mit der entsprechenden Ladekarte zu authentifizieren (damit der andere Tarif gezogen wird) und erst anschließend das Auto anzustecken, war dann lustigerweise bei diesen "ultra-flexiblen" Leuten nicht vorhanden!

    Das Konzept von "Ladekarten" und angeblich "notwendigen" Verträgen bei irgendwelchen Stromanbietern ist per se Müll. Das Auto soll sich über das Kabel über seine VIN an der Station identifizieren, an der VIN hängt eine Kreditjk- und/oder EC-Karte. Ich zahle wie mit der Kredit- oder EC-Karte wie an der Tankstelle.

    Den Twingo, damals noch mit 22 kWh, hatten wir Probe gefahren. Keine 100 km mit etwas Reserve einer Temperatur um den Gefrierpunkt. Müssten aber auch zuerst etwas bergauf fahren und. Nur eine PTC Heizung und trotzdem hätte ich die ganze Zeit kalte Füße. Ist dann eine Zoe geworden. Im Vergleich zum Twingo schon ein richtiges Auto.

    Bei Elektroautos sind das Jahrhunderte seit deiner Probefahrt :P

    Der Twingo ist schon ein extremes Verzichtsauto soweit ich das jetzt recherchieren konnte

    • Technisch ist das ein bisschen besserer Dacia Spring
    • immerhin 3 Phasen Laden
    • aber ich hab so meine Zweifel, dass man mit den 27,5kWh brutto Akku in der Praxis mehr als 150km Reichweite schafft
    • Abstandstempomat gibt es nichtmal als option und ich hab Foreneinträge gelesen, dass der nur bis maximal 110 überhaupt einstellbar ist
    • Ich find im Vergleich wirkt der Inster wie ein Fahrzeug, das 1-2 Klassen höher angesiedelt ist als der Twingo e

    Ich schlage ihn dennoch mal vor. Wenn ich den Twingo plus ein paar Extras mit der mittleren Ausstatttung beim Inster mit kleinerem Akku vergleiche, liegen sie Liste ca. 50000 € auseinander.

    Ich finde den neuen Polo gar nicht schlecht. Wäre vermutlich auf der Short List, wenn wir einen Ersatz für unser Zweitauto bräuchten.

    Da bist du genau wieder in der

    Bald in Serie: der ID. Polo (Seriennahe Studie. Fahrzeug wird noch nicht zum Verkauf angeboten)

    Warteschleife .. Des weitern befindet sich das Auto de facto nicht im <25.000 € sonden im >30.000 € Preisbereich. Das ist bei einem 2026er VW auch nicht anders zu erwarten. Es wird vom Marketing jahrelang immer ein Basispreis angekündigt, der sich in den Köpfen wie Propaganda festsetzt. Sobald Du das Auto Jahre später WIRKLICH kaufen kannst, ist es deutlich teurer. Und das wird als normal und "ist immer so" angesehen. Kann man so machen.


    Meine Firma braucht einen < 30.000 € Kleinwagen JETZT.

    Ich stecke an der Ladesäule ein, halte für 5 Sekunden meinen Geldbeutel an die Säule und es läd. Ich sehe darin wirklich keinen Aufwand, sodass ich Plug&Charge absolut nicht vermisse oder darin den großen Vorteil sehe.

    Die Wallbox, die zur Zeit in der Tiefgarage installiert wird, macht es auch nicht anders. Ist dann halt wieder eine Karte im Geldbeutel...

    Gruß Stefan

    Das kann oft so gehen, manchmal aber auch nicht. Karte wIrd nicht gelesen, falsche Karte, teure Karte, Verbindungsaufbau daaaaauuuuert, vielleicht mal n' Abbruch zur Abwechslung. Nene, wer viel reist und das echte Plug&Charge a la Tesla kennt, das bei mir seit 9 Jahren und 200.000 km zu 100 % (!) problemlos und superschnell klappt, findet alles andere... sagen wie mal freundlich "outdated".

    Ich habe mit Plug&Charge z.B. von EnBW die Erfahrung gemacht, dass das nicht ganz mit dem hypereinfachen Tesla Pug&Charge vergleichbar ist, sondern eher mit dem "Karte mal eben hinhalten" Vorgang... Und es muss (wieder mal) immer der "richtige" Anbieter sein.

    In meiner Firma wird gerade nach 2 günstigen kleinen und praktischen Elektroautos gesucht. Die GL schließt chinesische Hersteller kategorisch aus. Ein vollausgestatteter BYD Dolphin für 22500 €, lieferbar sofort, fliegt daher raus. Die Alternativen der europäischen Hersteller sind entweder nicht vorhanden oder >50 % teurer, mit Lieferzeiten oft > 6 Monte.


    Ich kann den Verzicht auf chinesische Hersteller grundsätzlich und langfristig verstehen, finde aber GENAU JETZT sollte man chinesische Modelle vom Hof kaufen, die deutsche, europäische, japanische oder amerikanische Hersteller NICHT im Angebot haben. Wie sollen die denn sonst jemals verstehen, was die Leute wollen? So heißt es gerne „die Leute wollen keine Elektroautos kaufen“, wenn es eher heißen sollte „die Leute wollen keine überteuerten und schlechten Elektroautos nächstes Jahr kaufen oder suchen Modelle, die es so nicht gibt, außer eben von Chinesen und vielleicht noch Koreanern“


    So wird es vmtl. ein Hyundai Inster oder zwei für jeweils um die 28k€, allerdings auch mit Lieferung frühestens Ende Mai.