Je größer die Felge, desto grüner das Gewissen?

  • Heute bin ich mal bei Volvo über den Hof gelaufen und habe mir die neuen Polestars und die aktuellen Elektroautos angesehen.


    Dabei ist mir extrem aufgefallen, dass inzwischen 20 Zoll Felgen scheinbar der neue Standard sind. Bei vielen Modellen geht es sogar direkt in Richtung 21 oder 22 Zoll. Was früher als riesig galt, ist heute oft schon die kleinste verfügbare Größe.


    Ich frage mich, ob das wirklich technische Gründe hat oder ob es am Ende hauptsächlich um die Optik geht.


    Gibt es einen technischen Grund, den ich übersehe, oder ist der Trend zu 20, 21 und 22 Zoll bei Elektroautos vor allem eine Frage der Optik?


    Günstiger werden die Reifenwechsel dadurch jedenfalls nicht.

  • Bei den meisten E-Fahrzeugen sind die kleineren Felgen immer sparsamer, teilweise sogar deutlich... ich denke es geht nur um die Optik :) Oder haben die Fahrzeuge mittlerweile so viel Leistung und Gewicht, dass die Bremsscheiben sonst nicht mehr reinpassen?

  • Oder haben die Fahrzeuge mittlerweile so viel Leistung und Gewicht, dass die Bremsscheiben sonst nicht mehr reinpassen?

    Diesen Gedanken hatte ich ebenfalls schon. Besonders, nachdem ich gesehen habe, dass die ES90 Limousine ein Leergewicht von 2,6 Tonnen auf die Waage bringt. Da können sich junge Fahrer glücklich schätzen, dass die Führerscheinklasse B immerhin Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse erlaubt.


    Leistungsmäßig sind die Fahrzeuge allerdings gar nicht so extrem motorisiert, wie man vielleicht erwarten würde. Die stärkeren Ausstattungen liegen meist bei etwa 400–500 PS. Außerdem begrenzt Volvo die Höchstgeschwindigkeit zusätzlich auf 180 km/h.