• Ich beschäftige mich jetzt, wo es langsam konkret wird mit dem Cyberster, intensiver mit den öffentlichen Lademöglichkeiten.


    Da ich kein eigener Selbststromerzeuger bin, bin ich leider auf öffentliche Ladesäulen angewiesen und habe mir die gängigen Apps organisiert, um die Ladepreise im Blick zu behalten bzw. jetzt schon etwas die Lage zu Verfügbarkeit / Preis zu eruieren.


    Ehrlich gesagt, macht mir das E-Auto-Ladesystem etwas Angst. Die Vielzahl der Ladekarten und -tarife, die ständig wechseln, erfordert viel Planung und Recherche.


    Warum gibt es keine gut sichtbaren Preisschilder wie an Tankstellen? Es wäre wirklich hilfreich, wenn man auf einen Blick sehen könnte, was das Laden kostet, ohne vorher in mehreren Apps nachschauen zu müssen.


    Ist hier eine Abhilfe in Sicht? Und kann uns nicht jemand diesen Ladechaos erleichtern?


    Irgendwie erinnert mich das alles an die Anfänge mit den Mobilfunknetzen. Da wurde über das Roaming auch gewaltig abgezockt.

  • Du brauchst keine Angst zu haben, das ist alles wesentlich entspannter, als es sich für den "noch nicht E-Fahrer" gestaltet. Ich kann auch nicht zu Hause laden, bin also auch auf öffentlich angewiesen. Ich selber habe nur die En-BW-Karte und die ewe-Go. Das reicht völlig und du weisst eigentlich, was es kostet. Richte dir auf dem Handy die Chargefinder-App ein, hinterlege dort deine Ladekarte und du wirst sehen, wie viele Ladesäulen es gibt.Ich hab auf 150 bis 250kw eingeschränkt, weil ich die App ja nur brauche, wenn ich unterwegs bin.


    Am Samstag in Friedrichshafen gewesen, ich wusste, dass wir nach der Messe noch laden müssen und auch was essen wollen, also kurz nachgesehen, Mäckes hat ewe-Go und Thema erledigt.


    Es ist wirklich viel entspannter als man denkt. Ich war allerdings noch nicht im Ausland, gehe aber davon aus, dass es dort genauso funktionieren wird. Und lass doch auch mal eine Ladung teurer sein als normal, ich hatte auch schon mal auf der Autobahn getankt...


    Die großen Preistafeln wie an den Tanken wünsche ich mir auch. Vielleicht wird es noch kommen, nichts genaues weiß man nicht!


    Gruß Stefan

    Der Porsche stieß mehrere laute Gasstöße aus, bis das Startsignal kam. Der Motor heulte auf, der Drehzahlbegrenzer zitterte, die Reifen scharrten am Straßenbelag, der Auspuff brüllte laut und das Fahrzeug setzte sich straff in Bewegung!


    Der Cyberster war einfach weg…


    8) ^^

  • Ich bin in einer ähnlichen Situation wie Du, ich warte auch noch auf meinen Cybie, mache mich aber schon mal schlau.


    So habe ich mich bei Lidl / Kaufland (Schwarz - Gruppe) angemeldet. Dort kann man wie bei Aldi für 0,29 / 0,44 /0,47 Cent 22KW / bis 50KW / über 150KW laden, bei Aldi geht das auch ohne Anmeldung per EC Karte.


    Dann habe ich noch enBW weil die ein riesen Ladenetz haben. Dort habe ich mich aber noch nicht für einen Tarif entschieden.


    Und auf anraten von Stefan habe ich mich eben bei ewe-GO angemeldet.


    Ich warte aber erst einmal ab da ich bei meinem Händler eine Charge Now Karte unbegrenzt für ein halbes Jahr rausgehandelt habe. Kennt jemand Charge Now? Muss ich da etwas beachten?


    Ich sehe dem recht gelassen entgegen. Übrigens Jackolino auf der Autobahn laden ist doch gar nicht teurer, hatte ich gesehen. Bei enBW 0,56cent ohne Monatliche Kosten, wie bei mir umme Ecke auch. Oder vertue ich mich da?

  • Man muss Strom nicht selbst erzeugen, um sein Auto zu Hause aufzuladen. Ich habe aktuell einen Tarif mit 31ct/kWh und ab November einen mit 25ct/kWh. Wer bereits eine steuerbare Wärmepumpe und einen separaten Zähler hat, kann sogar noch billiger mit Wärmestrom laden. Meine Wärmepumpe ist zu alt dafür und daher darf ich es nicht. 25ct/kWh sind aber auch super. Eine 11 kW Wallbox gibt es bereits recht günstig und sie muss nur angemeldet werden. Dies nur, weil Du schriebst, Du seist auf öffentliche Ladesäulen angewiesen, weil Du nicht selbst Strom erzeugst.


    Wenn Du selten öffentlich lädst, bietet sich eine Ladekarte ohne Grundgebühren an, mit der Du auf ein großes Netz an Ladesäulen zugreifen kannst. Ich habe mich für die eweGo entschieden, weil eigene Säulen 52ct und fremde Säulen einheitlich 62ct/kWh kosten. Es gibt auch die Möglichkeit zum Ad-hoc laden. Also einfach vor Ort ohne Ladekarte aufladen. Das ist oft teuer, aber es gibt auch günstige Anbieter. Wenn Du z.B. Deinen Wocheneinkauf bei Kaufland/Lidl machst, haben die oft günstige Tarife. So könnte man aufladen, während man einkauft und verliert keine Zeit.


    Wenn Du viel öffentlich lädst, dürfte sich ein Ladetarif mit Grundgebühr und dafür niedrigeren Kosten pro kWh lohnen. Hierzu musst Du halt rechnen, wie Dein Bedarf ist und was dafür günstig ist.


    Ich lade zu 99% in der Garage auf und auf Reisen kommt die eweGo Ladekarte/App oder die Ad-hoc Map App zum Einsatz. Bisher völlig stressfrei.

  • Wilfried

    ich schrieb ja auch "tanken", nicht laden! Das war noch zu Zeiten meines Öltimers.


    Charge Now hatte ich mal probiert und noch bevor du dort geladen hast, kostet es dich Geld. Also Grundgebühr für den Monat und alleine das Anstecken des Autos kostet schon mal etwas, plus dann die Ladekosten. Für mich war das in der Darstellung aber haarscharf vor Täuschung. Daher habe ich das dann wieder gekündigt bzw. ich bin vom Abschluß einen Tag später zurückgetreten. Das war dann eine Action mit Mails und Telefonaten, bis ich die davon überzeugt hatte, dass dies ein Onlinegeschäft ist und ich ohne Kosten auch wieder rauskommen muss. 3 Monate hat es gedauert, bis ich meine 9,99 Euro wieder hatte. Mit charge now bin ich durch. Aber das ist nur meine Erfahrung.


    Aber mit EnBW und ewe go bist du auf einem guten Weg.

    Gruß Stefan

    Der Porsche stieß mehrere laute Gasstöße aus, bis das Startsignal kam. Der Motor heulte auf, der Drehzahlbegrenzer zitterte, die Reifen scharrten am Straßenbelag, der Auspuff brüllte laut und das Fahrzeug setzte sich straff in Bewegung!


    Der Cyberster war einfach weg…


    8) ^^

  • Ich benutze die mobility+-App von EnBW für unterwegs. Habe keine Karte (die von BMW habe ich noch nie benutzt).

    Bei manchen Säulen kann man auch einen QR-Code scannen und dann per Browser laden.

    Am Ende ist auch ein teurer Tarif günstiger als Benzin 😊

    1998 Renault Sport Spider, blau, mit Frontscheibe

    2018 Alpine A110, Première Edition

    2022 BMW i4 eDrive40, orange

    2026 Cyberster, gelb, graue Sitze

  • da kommt mir doch gleich dieses Short Video in den Sinn

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  • MG-Cyberster-Newbee


    Und der Espresso an den Raststätten schmeckt dort oft sogar besser als das, was man in vielen deutschen Cafés serviert bekommt. :)


    Vielleicht hängt unsere ganze „Komplexität“ auch damit zusammen, dass in Deutschland häufig versucht wird, den Gewinn bis ins Letzte zu maximieren. Deshalb wird sich für alles Mögliche etwas einfallen gelassen, um (wie Merz es formuliert) die Zitrone ordentlich auszupressen.


    Ein gutes Beispiel ist für mich hier immer die Autobahnmaut. In vielen Ländern reichen eine Vignette an der Windschutzscheibe oder ein einfaches Mautstellensystem völlig aus um ein paar Taler für den Staatshaushalt abzuschöpfen. Nur in Deutschland musste daraus wieder ein hochkomplexes technologisches Projekt werden. Natürlich mit dem Ziel, möglichst viel herauszuholen und nebenbei noch großen Technologieunternehmen Aufträge zu verschaffen.


    @all

    Ich bedanke mich schon für die ermutigenden Beiträge und werde später noch kommentieren.