Hallo zusammen!
Ich habe eine Frage zu den (mechanischen) Bremsen und Bremsscheiben des Cybester. Beim Mach-E war das so, dass diese -wenn man die nicht aktiv frei gebremst hat- recht schnell vergammeln, weil der Mach-E bei Tritt auf die Bremse und bei einer normalen Verzögerung erst rekuperiert und erst kurz vor dem Stillstand die mechanischen Bremsen einsetzen lässt (außer es handelt sich um eine sehr starke Bremsung (Notfallbremsung"). Dementsprechend wurden die Bremsscheiben bei moderater Fahrweise sehr rostig und gammelig, weil diese kaum gebraucht wurden. Mir ist klar, dass Bremsscheiben grundsätzlich rosten, jedoch wenn ein Punkt überschritten ist, dann fressen sich die Roststücke in tiefen Furchen in die Scheiben und das gefällt dem TÜV nicht. Daher muss man sich beim Mustang "aktiv" darum kümmern, damit das genau nicht passiert. . Das "aktive Kümmern" gestaltete ich so, dass ich nach jeder Fahrt und Abstellen des Fahrzeuges kurz vor Ziel während der Fahrt das Getriebe auf "Neutral" schaltete und dann die Bremsen frei bremste, denn nur im "Neutral"-Modus verwendete er ausschließlich die mechanischen Bremsen. Dies hat sich besonders nach Regenfahrten bewährt.
Die ehemaligen Mustang-Fahrer werden sicherlich genau wissen, was ich meine!
Wie ist das den beim Cybester? Nachdem (egal welche Version) er nur auf der Hinterachse rekuperiert, bei einer Verzögerung aber die meiste Kraft auf der Vorderachse lasten muss, würde ich vermuten, dass er vorne ausschließlich mechanisch und hinten mit Rekuperation + mechanischer Bremse verzögern müsste. Zu sehen wäre das am Bild der Bremsscheiben. Hat der Cybester hier auch so massive Probleme wie der Mustang Mach-E, oder andere E-Autos? Kümmert Ihr Euch aktiv um die mechanischen Bremsen, wie oben beschrieben, damit die roten Bremssättel auch schön auf blanken Stahl funkeln können?
Grüße
Oliver