Beiträge von George

    Wer sich ein Auto teurer als 30 T€ leisten kann, sollte nicht auf jeden Cent beim Laden schauen.

    Doch, verd***t nochmal, doch! Es ist genau diese Einstellung, die dem Abzockerkartell seine Schandtaten erst ermöglicht. Ich kann den obigen abgedroschene Spruch nach nunmehr 8 Jahre Elektroautofahren nicht mehr hören! Wir reden nicht von "ein paar Cent hin oder her", wir reden von Strom, der für einstellige Centbeträge / kWh eingekauft und z.B. für 100 Cent im Roaming weiter verkauft wird, wenn du "die falsche Karte" dabei hast. Auch "günstige" Preise von 50+ Cent sind überteuert, von den üblichen 60 bis 80 Cent ganz zu schweigen. Überdies, wenn Elektroautofahren durch kriminelle Kartelle entgegen der eigentlichen Eigenschaften in Deutschland künstlich teuerer und komplizierter als Verbrenenrfahren gemacht wird, ist das nur Wasser auf die Mühlen der Öllobby. Der ahnungslose Michl schluckt dies und noch viel mehr und fährt zufrieden weiter absurd ineffiziente Stinker. Aber wenn man ein elitäres Verständnis hat "Hauptsache ICH kann's mir leisten teuer zu laden, ICH kann ja daheim laden, ICH kann mir teure Autos leisten", mag einem das womöglich egal sein.

    EDIT sagt: Übrigens kann ich es mir leisten und ich kann auch daheim laden, und mir ist es trotzdem alles andere als egal.

    Mein Cyberster (bestellt im März 2025) steht bereits beim Agenten. Allerdings fahre ich am Wochenende in den Urlaub, sodass ich ihn erst danach abholen werde. Bis dahin will ich auch noch das aktuelle Cabrio verkaufen und die Wallbox installieren.

    Haben auch im März bestellt, Agent weiß auf Nachfrage aber von nix... ;( Im August bin ich die meiste Zeit dann auch im Urlaub (wäre gerne gleich mit dem Cybester gefahren)

    Ja das stimmt. Tesla hat das größte einheitliche Ladenetz! Da kann man sagen was man will. Ich hätte da noch eine Off-Topic-Frage zu den alten Tesla Supercharger:

    Reicht denn das kurze Kabel zum Ladeport des MGs? Bei den Teslas ist der ja ein ganzes Stück weiter hinten? Mit meinem Mach-E musste ich immer 2 Ladeplätze belegen, damit ich mit dem Kabel an die Ladebuchse kam.

    Das war dann mir persönlich immer peinlich, darum war Tesla früher nicht unbedingt der Ladeplatz meiner Wahl!

    Ich fürchte, das hängt im Einzelfall ganz vom konkreten Ladeplatz ab. Es gibt - besonders im Ausland - viele SuC, an die man von beiden Seiten ranfahren kann für Fahrzeuge mit Ladeklappe auf der anderen Seite und mit Anhänger. Dort hat man natürlich auch Platz nach vorne und hinten. Der von mir häufig besuchte SuC in der TG eines Einkaufszentrums bietet das zwar nicht, sollte aber für den Cbester trotzdem gehen, weil die Ladesäulen genug Platz nach hinten haben zu Wand, so dass man in jedem Fall weit genug zurücksetzen kann, um and die Ladeklappe zu kommen. Die V4 haben wie beschrieben genügend lange Kabel. Bei alten, eng geschnittenen SuC V 2 und 3 sind die Platzverhätnisse in Kombination mit den kurzen Kabel manchmal eventuell der Killer.

    Ich sehe das mittlerweile genauso. Früher war das ja fast ein Sport mit 100 Ladekarten den letzten Cent aus den Ladesäulen zu quetschen. Ich bin da auch mittlerweile "müde" und daher ist die EWEGo echt eine gute Alternative.

    Dann hat euch das Kartell zur Aufgabe gezwungen und erfolgreich weichgekocht... ;(

    Wow, der gesamte Text könnte von mir stammen einschließlich dem Teil zu PV und der Fahrzeugverwaltung (Ich verwalte in der App mein privates Y sowie 2 Firmen 3er und ein Firmen X) und Verwunderung über Doppelmoral zu Dieselbetrügern etc. etc. etc... Vielleicht habe ich eine gespaltene Persönlichkeit und schreibe ab und an unter meinem Zweitnamen... :D :D :D


    Ich habe seit Anfang 2017 auch genau einmal :!: erlebt, dass ein Supercharger minimal gezickt hat, einmal ab- und wieder anstecken und gut war. Bei viele hunderten Ladevorgängen von Nordnorwegen bis Kroatien und Süditalien, von Paris bis Prag. Ich erwarte das nächstes Jahr in Spanien ebenso (12. August!) . Das habe ich bei keinem anderen Anbieter so erlebt. Ganz abgesehen davon, dass man sich – wie du schreibst, diesen ganz Karten- und verqueren Tarif-Quatsch bei Tesla komplett spart (na ja, als Nicht-Tesla-Fahre brauchst du die Tesla-App, aber die ist zumindest höchst einfach und funzt) , anstecken und gut ist. Da kommt auch das von Anbieter zu Anbieter immer unterschiedliche und nicht zuverlässig AutoCharge nicht mit, obwohl es sicher ein richtiger Schritt ist. Es nervt aber, dass mich da jeder einzelne Stromanbieter in Verträge zwingen will. Ich will das bei Verbrennern auch nicht, dass ich gezwungen bin, z.B. immer bei Aral zu tanken, weil ich sonst das Doppelte und Dreifache zahlen muss (wir reden beim Strom nicht wie bei Benzintankkarten von 1 oder 2 Cent hin oder her). Geht’s noch?


    Der Wert des Tesla-Ladenetzwerks aufgrund seiner Güte wird von allen Nicht-Tesla Fahrern (gerne befördert durch Nicht- bis Desinformation deutscher Öllobby Medien wie Focus und BI) seit Jahren komplett unterschätzt. Ja, man KANN heute mit allen modernen Elektroautos kreuz und quer durch Europa fahren – mit Tesla konnte ich das mit der Familie schon vor über 8 Jahren, und ich kann es heute noch einfacher, bequemer und rel. kostengünstig, besser als mit jeder anderen Marke. Wir habe zurzeit zum Model Y noch einen Polestar 2, mit dem wir auch Reisen z.B. nach Norddänemark unternommen haben, ohne ins Schwitzen zu geraten, und wie schaffen uns jetzt ohne große Bedenken einen Cybester an. Unseren Miet-ID3 in Nordnorwegen haben wir übrigen auch desöfteren on Tesla-Superchargern geladen - die App hatten wir ja.


    Übrigens hat Musk nicht nur die Elektromobilität wie wir sie heute erleben ermöglicht (trotz tw. absurder Dauerhetzte in fast allen deutschen Medien), sondern – und da bin ich beruflich persönlich direkt betroffen – auch die Raumfahrt revolutioniert (wieder: nicht von den üblichen Medien ablenken lassen). ULA hat vor 15 Jahren für den Start eines unserer Satelliten >250 Mio US$ verlangt, daher konnten wir nur alle 10 Jahre oder so eine entsprechend teuren Satelliten starten. Musks SpaceX verlangt heute grob um die 60 Mio US$. Wir haben unter anderem deswegen die Satelliten kleiner und billiger machen können (lohnt sich bei irren Startkosten nämlich nicht), SpaceX hat in den letzten 12 Monaten 6 Stück für uns auf 3 Raketen gestartet. Das war dann immer noch deutlich billiger (und zuverlässiger) als ULA vor 15 Jahren für einen Start verlangt hat. Das hat viel bis alles mit Musk zu tun, und das geht jetzt erst richtig los, das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.


    P.:S: „Renault“ verstehe ich auch nicht. :/