Sorry, mein Monk behauptet steif und fest, dass es nur 50 Mio sind. Oder meintest Du 50 Cent?
Leider bin ich nicht im Einkauf. Da könnte man mal 5 Cent mehr pro Paar "gewähren" und mit dem Fabrikboss 50:50 machen. 🤣🤣🤣
Sorry, mein Monk behauptet steif und fest, dass es nur 50 Mio sind. Oder meintest Du 50 Cent?
Leider bin ich nicht im Einkauf. Da könnte man mal 5 Cent mehr pro Paar "gewähren" und mit dem Fabrikboss 50:50 machen. 🤣🤣🤣
Ein Freund war mit seinem Golf in der Werkstatt, und der Werkstattmeister hat ihn dann gefragt, wie er denn an das Auto gekommen sei. Er hätte ja schon viel schlecht ausgestattete Autos gesehen, aber ein Auto mit so wenig drin hätte er gar nicht gewusst, dass es so schlecht ausgestattete Autos überhaupt noch zu kaufen gibt.
Reduziert bis zum Maximum! Kommend von einem Fiat Uno kann ich sagen das es früher auch irgendwie ging. Was ich heute and Technik nicht mehr hergeben würde sind Lenkradheizung, Verkehrszeichenassistent und Navi.
Na ja, ich habe schon Färber in einer Textilfabrik kennengelernt, die konnten die Farbe erfühlen. (War echt verblüfft)
Diese Spezies kenne ich auch. Oder Abweichungen der Garntextur bei neuen Partien am Geruch erkennen. 🙈
Natürlich vermittelt ein kleines Farbmuster nicht den farblichen Gesamteindruck am Fahrzeug. Aber man kann damit mal ans Tageslicht gehen, etwas drehen, fühlen und so weiter. Und wenn man nicht gerade Designer und Produkrverantwortlicher ist, dann hilft das häufig auch schon weiter.
Schau aber auch mal einen Schritt weiter: Bei 500 Mio paar Schuhe machen 10 cent pro Paar 250 mio Euro aus!
Das versteht sich von alleine. Ich habe nur von einem Prototypen für die Medien gesprochen und welchen Ärger das Weglassen von etwas Packpapier verursachen kann aufgrund falscher Sparmaßnahmen.
In der Serienproduktion später wird natürlich auf jeden Cent geachtet bzw. die Abläufe sind sowieso durchoptimiert bis zum geht nicht mehr. Sonst wäre der 29,95€ Deichmann Schuh gar nicht möglich.
Gleich den MG-Mobility Service anrufen. 😀
Hier sollte die EU mal vorschreiben das solche Dinge einfach zu erreichen sein müssen.
Als Mechaniker hat man da doch auch keinen Spaß mehr. Wobei es ein gutes Instrument ist um Werkstattrechnungen aufzublähen.
Früher Sicherungskontrolle mit Wechsel in 10 Minuten erledigt. Heute 30-45 Minuten.
Bei einem Stundensatz von 200€ gleich einen Fuffi mehr eingenommen. 😀
Wenn die Autobauer schlau wären, gäbe es eine physische Taste (frei konfigurierbar) mit der sich die entsprechend ausgewählten Assistenten sofort deaktivieren lassen.
Also Motor an... Taste drücken... Assistenten entsprechend deaktiviert... spassvolle Fahrt.
Ich glaube, das Problem ist vor allem ein fehlendes Bewusstsein, das aus einem permanent vorgegebenen Sparzwang entsteht.
Ein gutes Beispiel aus meinem Arbeitsalltag. Ich arbeite in der Schuhentwicklung eines großen Sportartikelherstellers. Der weltweite Produktionsmarkt wird im Grunde von etwa fünf Unternehmen dominiert. Firmen, die ihre Prozesse und Qualitätsstandards bei jährlich über 500 Millionen produzierten Einheiten absolut beherrschen.
Im Rahmen einer Neuentwicklung entsteht zunächst ein Prototyp, der perfekt passt, alle Spezifikationen erfüllt und hochwertig verarbeitet sowie beschichtet ist. Kurz gesagt: ein beeindruckendes Muster, das man Vorstand, Marketing oder Presse präsentieren kann.
Doch anschließend wird beim Versand nach Deutschland an einfachem Schutzmaterial wie Packpapier oder Plastiktüten gespart.
Das Ergebnis! Der Schuh kommt verschmutzt oder beschädigt an.
Fragt man dann nach, erfährt man oft, dass die Mitarbeiter angewiesen wurden, sparsamer mit Verpackungsmaterial umzugehen. Meist aufgrund entsprechender Vorgaben von oben.
Die Folge ist allerdings absurd! Zehn Mitarbeiter müssen in mehreren Stunden einen neuen Schuh anfertigen, und im schlimmsten Fall bringt ihn jemand persönlich per Flugzeug nach Deutschland, damit er rechtzeitig zur Präsentation eintrifft.
Genau solche Mechanismen und Arbeitsweisen, kombiniert mit stark hierarchischen Strukturen und ausgeprägter Hörigkeit gegenüber Vorgaben, bremsen aus meiner Sicht vielerorts noch den großen Fortschritt und Durchbruch der Asiaten.
Und das beschriebene Beispiel begegnet einem in Asien in zahllosen Variationen immer wieder im Alltag.
Es geht mit Sicherheit um das Geld. Nur das ist vielleicht am falschen Ende sparen.
Ich zähle es mal wieder zu den letzten 5% die in Asien immer ein Problem darstellen.
Arbeite sehr viel mit großen asiatischen Fabriken im Modebereich und die machen auch sehr häufig eine richtig tolle Arbeit. Nur manchmal sind es einfach die Kleinigkeiten die den absoluten Eindruck von Perfektion zunichte machen.
Sehr schön ausgedrückt. Gerade bei Spassfahrzeugen muss nicht jeder Assistent vorhanden sein.
Ich frage mich manchmal sowieso wie wir früher ohne alle diese Assistenten überlebt haben.
Selbst schalte ich heute noch alles aus. Ein Spurhalteassistent mit Lenkeingriff ist für mich eine sehr übergriffige Erfindung und die nervige Geschwindigkeitswarnung braucht es auch nicht.
Mensch... Illusion zerstört. 😀
Schön wäre es nun noch wenn die Förderung nicht so eng gefasst wäre.