Ich habe mal einen Bericht gesehen/gelesen, dass beinahe jedes bereits auf dem Markt befindliche Elektroauto prinzipiell bidirektionales unterstützt. Im Bericht wurde z.B. ein VW ID3 gezeigt. Bei der Wallbox handelte sich allerdings um eine DC-Ladestation.
Es gibt, soweit ich das beurteilen kann, keinen Grund, warum diese Art des bidirektionalen Ladens nicht mit dem Cyberster funktionieren sollte.
Das Problem liegt zurzeit wohl eher darin, dass diese Technik zwar prinzipiell funktioniert, jedoch (noch) nicht für den verbraucher erhältlich ist. Das scheitert zurzeit unter anderem auch an noch fehlenden rechtlichen Regelungen.
Es wird von den meisten Autos nicht unterstützt, sondern es wird einfach gemacht, indem dem Auto signalisiert wird, daß die Ladesäule bereit zum Laden ist. Das Auto schaltet dann den CCS auf den Akku frei, hat dann aber keinen Einfluss mehr darauf, in welche Richtung die el. Energie fließt. Es ist ja keine Gleichrichterdiode dazwischen. Dann kann man ganze einfach bei jedem Auto mit CCS Strom entnehmen, anstatt rein zu laden. Autos, die dies aber offiziell nicht unterstützen, teilen folglich auch nur die erlaubte Ladeleistung mit und nicht die Entladeleistung. Das BMS wird damit quasi ausgehebelt, was das ganze dann rein Experimentell macht und nicht für den Alltagsgebrauch. VW zum Beispiel unterstützt dies, allerdings nur 10.000 kWh bzw. 4.000 Stunden. Dann wird diese Funktion gesperrt. Diese Werte, insbesondere die zeitliche Begrenzung, macht eine Nutzung für V2H unbrauchbar, da man die 4.000 Stunden in einem Jahr verbraucht hätte. Ich vermute, daß dies für kurzzeitige Spitzenglättung bei V2G gedacht ist.