Beiträge von George

    Dass ein Elektroauto durch Tritt auf die Bremse und / oder das Strompedal zur Fahrt aktiviert wird ist normal. Das Wort „Zündung“ wird mir nicht über die Lippen kommen. 😉 Es gibt also keinen mir bisher entgangenen absurden „Start-Knopf“ wie z. B. beim Mini um das Auto „einzuschalten“. Was glauben die Entwickler denn was ich vorhabe wenn ich aufsperre, einsteige und auf das Strompedal trete? Einen Motor zum Antrieb der im Leerlauf läuft muss ich dazu nicht vorher anwerfen sondern nur Strom freigeben für den Motor. 😎


    Den Wagen über den Schirm jedesmal extra „auszuschalten““ wenn ich gerade keinen Reset durchführen möchte erschließt sich mir nicht. Aussteigen und absperren, gut ist. 🤷‍♂️

    Update: Also das kleine einphasige Tesla Ladegerät lädt an der selben Schuko-Dose den Cybester mit den erwarteten, 2,3. kW. Das Polstar Ladegerät macht am Cybester nur 1,6 kW, aber am Tesla Model Y und am P2 jeweils 2,3 kW. Bin etwas ratlos -aber was soll's. Zumindest kein permanentes Problem beim Cybester sondern abhängig vom Ladeziegel. Den 11 kW UMC von Tesla frisst er immer noch gar nicht.

    Im unteren Display gibt's einen Button "Strom aus", o.ä.

    Mein Händler hat mir gesagt den nicht drücken ausser wenn Reset. Als "Zündung" :/ aus würde ich das nicht bezeichnen, Ich bin hier sowieso immer verwirt, wenn im Forum vom "Startknopf" und der "Zündung" gesprochen wird. Wo ist dieser Start-Knopf? Und macht ihr das Auto beim Verlassen wirklich stromlos? Macht man bei Elektroautos eigentlich eher nicht ausser eben bei einem tiefen Reset.


    Veilleicht stehe ich hier komplet auf dem Schlauch weil ich die Gebrauchsanleitung nicht lese (nicht lesen kann im Monmet aus Gründen), aber zum Fahren habe ich noch nie einen "Start"-Knopf gedrückt, wozu auch? Mit dem Schlüssel aufsperren, Gang rein, losfahren.

    Ob der Kriechmodus angenehmer ist, hängt vielleicht auch von der Feinfühligkeit des Strompedals und ggf. auch vom Fahrer und seinen Gewohnheiten ab (no offense). Es gibt Autos, da ist die Kennkurve des Pedals so grob, dass das Auto z.B. nach hinten immer kleine Sätze macht, wie z.B. auch unser Model Y X/, Da kann ich die Bevorzugung eines sehr sanften Kriechmodus' schon verstehen. Der Cybester macht das auch OK, ich war nur überascht, weil ich schwören könnte, dass er das vor dem letzten Werkstattaufenthalt nicht gemacht hatte - was vielleicht teil des Sensorproblems war. Ansonsten möchte ich eigentlich, ich dass das Auto 1:1 genau das macht was ich an Input gebe - Strom = fahren, weniger Strom = langsamer fahren/beschleunigen , viel Strom schneller fahren , Bremse = bremsen :)

    Der Kriechmodus nach vorne hängt nach neuesten Erkenntnissen wohl von der Einstellung OPD oder nicht OPD ab - was vmtl, auch genau der Trennline der Fahrerpräferenzen entspricht . Diejenigen, die OPD fahren wollen vmtl so gut wie nie unerwünschtes Vorwärtskriechen bzw. auf der Bremse stehen, um das zu verhindern. Eigentlich schlau von MG erkannt und geregelt, mal eine gute Software-Ergonomie.

    Ich hatte es so in Erinnerung, dass der Akku unterhalb einer bestimmten Temperatur angewärmt wird, dass er die volle Leistung bringen kann, kalte elektronen fließen wohl langsamer. Bei einem Schnelllader als Ziel im Navi wird der Akku auf die Ladewohlfühltemperatur gebracht. Wie lange vorher die Heizung aktiviert wird ist von mehreren Faktoren abhängig und kann wohl nicht so pauschal beziffert werden.

    Der Akku muss unterhalb einer bestimmtemn Temperaur zwingend beheizt werden um seine Gesundheit zu erhalten und natürlich gekühlt, wenn er z.B. beim DC-Laden zu heiß wird*. Die Frage bleibt: Wie ausgereift und intelligent ist das Battery Managment System (BMS) von MG, d.h, wie sparsam, leistungsorientiert, nutzerdefinierbar, konservativ etc. etc. etc. Es gibt eben eine Heizung (und Kühlung) zur puren Vermeidung von Akku-Schäden und eine Heizung /Kühlung zur Bereitstellung der vollen Fahr- und/oder Lade-Leistung. Da kann man als Hersteller viel herumspielen mit den Parameter,

    Auch wenn jetzt der eine oder ander jetzt wieder jammert: Ein sehr gutes und ausgereiftes BMS ist ein den Kunden anderer Marken verborgener Riesenvorsprung von Tesla, die schon seit 17 Jahren (Roadster) bzw. 13 Jahren (Model S) dabei sind und Erfahrungen sammeln. Das ist halt eher ein innerer Wert, der sich in langer Akku-Lebenszeit, niedrigen Verbräuchen, guter Wintertauglichkeit und guter Leistung mit äussert. Zum Vergleich hat der P2 meiner Frau ein sehr konservatives BMS, das im Winter vmtl aus Akkuschutzgründen eher zuviel als zuwenig heizt und man daher vielleicht etwas mehr über die Akku-Heizung nachdenken muss. Wie's beim Cybester laufen wird, bleibt abzuwarten. Ist auch eine andere Zielgruppe, in der z.B. nicht wenige im Winter mit diesem Auto gar nicht fahren werden.


    (*) Wie man es schlimmstmöglich macht, zeigte Nissan mit seinem Leaf, der wegen eines unterirdischen BMS ohne jede Kühlung weder langstreckentauglich war und- noch viel schlimmer - keine vernünftige Akku-Lebenszeit besonders in warmen Klimeten wie Kalifornien hatte (50 - 80 % der Kapazität weg nach einem oder zwei Jahren oder kompletter Akku-Tod 8| wegen häufiger Überhitzung).


    Was zu BMS


    Edit sagt: Am Freitag mach ich eine Tour zum Stilfserjoch, da werde ich auf die Akkuheitzung zum Schnellladen mal ein Auge halten :/ wenn möglich.

    Kriechmodus beim Vorwärtsfahren bei mir nur , wenn one pedal drive nicht eingeschaltet ist. Beim Rückwärtsfahren immer.

    Ah, daher weht der Wind! Da wir OPD fahren, gibt's nach vorne kein Wegkriechen. Einen Extra-Knopf zum Ein- oder Ausschalten des Kriechmodus' habe ich bisher nämlich nicht entdecken könne. Rückwärts ist der bei mir wohl immer an....

    Ich habe gerade den Ladeziegel von Tesla getestet, der gibt ja fix das Signal für 13A aus. Da gehen konstant 3,0 kW ins Auto rein. Das Auto selber zeigt 2,3 kW an, bricht aber regelmäßig auf 0,0 ein oder zeigt gar "---" an. Der Strom laut Energymeter bleibt konstant. Ich vermute, daß das Auto intern soviel Strom zieht, daß die Ladeleistung absackt (Zeigt ja nur an, wenn Fahrzeug komplett aktiv ist). Das Signal ist ja einheitlich, egal ob Wallbox, Ladesäule oder Ladeziegel.


    Nachtrag: vielleicht löst ja due Temperaturüberwachung im Schuko-Stecker aus und reduziert den Ladestrom.

    Wenn es die Temperaturüberwachung wäre, müsste das dann Auto nicht mit ca. 2,4 kW starten und erst bei Erwärmung einbrechen? Überdies: der selbe Ziegel (von Polestar) lädt über die selbe Schukodose den P2 meiner Frau und unser Model Y mit 2,4 kW. Ich teste heute Abend trotzdem mal meinen 1phasigen Tesla Ladeziegel und an einer anderen Dose, dann weiß ich zumindet ob wirklich nicht am Ziegel oder der Dose liegt.

    Allgemeiner Befund für moderne Elektroautos und Kriechmodus

    • Die meisten aktuellen E‑Autos geben mehrere Warnstufen aus, reduzieren bei sehr niedrigem Ladezustand spürbar die Antriebsleistung und erlauben oft noch einige Kilometer mit reduzierter Leistung.

    Motorengeräusch braucht man wirklich nicht


    Gangschaltung - warum das technisch Sinn macht

    • Effizienzgewinn: Durch optimales Übersetzungsverhältnis arbeitet der Elektromotor häufiger in seinem effizientesten Drehzahlbereich, wodurch sich Energieeinsparungen von etwa 5–10 Prozent erreichen lassen.
    • Kleinere Batterie oder mehr Reichweite: Die eingesparte Energie erlaubt entweder eine kleinere, leichtere Batterie oder eine entsprechend höhere Reichweite bei gleicher Batteriegröße.
    • Motoroptimierung: Mit mehreren Gängen lässt sich ein Motor leichter auf kompaktere Bauweise und geringeren Stromverbrauch auslegen, weil hohe Drehzahlen gezielt genutzt werden können.

    Äh, ich glaube du und ich verstehen unter "Kriechmodus" etwas ganz Verschiedenes... Mein Kriechmodus ist die fake Nachbildung eines Verbrenner-Automatikgetriebes, das technisch bedingt immer ein leichtes Drehmoment auf die Räder bringt, so dass du an der Ampel auf der Bremse stehen musst. Wenn du dann den Fuß von der Bremse nimmst, rollt ("kriecht")der Wagen ganz von alleine los, ohne dass du Gas gibst. Einige Verbrennerfahrer sind das bei Automatik so gewöhnt und glauben es müsse so sein, so dass sie dieses Verhalten auch bei Elektroautos mit einem Gang (daher keine Automatik, fährt sich aber in erster Näherung so nur ohne Schaltpausen) ebenfalls wollen oder glauben zu wollen. Daher kannst du einen künstlichen Kriechmodus bei vielen Elektroautos einstellen.


    Das, was du beschreibst, ist der von einigen so genannte "Schildkrötenmodus" in dem sich ein Elektroauto sukzessiv von seiner Leistung verabschiedet bei annähernd leerem Akku. Dieser Langsamfahrmodus erlaubt dir zumindest noch kontrolliert auf eine Parkplatz etc. zu rollen.


    Gangschaltungen bei Elektroautos machen (vielleicht) nur in Deutschland Sinn mit seinem Tempolimit von unendlich. Ansonsten lohnen der Aufwand, die potentielle Anfälligkeit bzw. Wartung, die Mehrkosten und das Mehrgewicht keinesfalls den Aufwand im üblichen Fahrbetrieb im Rest der Welt. Porsche macht das. Natürlich. Am Ende fahren dort aber 99 % der Leute 99 % der Zeit im zweiten Gang rum.