Update 06.06.2026
Heute haben Andreas mit seiner Partnerin und ich nochmal die finale Strecke abgefahren und das Timing getestet.
Leider können zwei Anmelder nicht teilnehmen, sodass jetzt noch Anmeldungen möglich sind.
Wer Interesse hat, kontaktiert mich bitte über PN und teilt mir eine Mailadresse mit, an der ich den Anmeldezettel senden kann.
Beiträge von Sonntag
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Spielt doch keine Rolle, wer blinkt den heute noch? Leider verfolgt keiner solche Themen.
In einigen Städten gibt es speziell ausgebildete Polizeieinheiten, die sogenannte "Poser" aus der Tuningszene kontrollieren.
Es geht nicht nur um illegale Motormanipulationen und Abgasanlagen, Tieferlegungen oder Felgen/Bereifungen, sondern auch
um nicht zulässige Veränderungen der Beleuchtungsanlage. -
Quelle: http://www.bussgeldkatalog.org
"So besagt die StVZO in § 49a Abs. 1 Satz 1:ZitatAn Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern dürfen nur die vorgeschriebenen und die für zulässig erklärten lichttechnischen Einrichtungen angebracht sein.
Weiterhin ist in § 53 Abs. 4 Satz 1 bzgl. der Farbe von Rückstrahlern zu lesen:
ZitatKraftfahrzeuge müssen an der Rückseite mit zwei roten Rückstrahlern ausgerüstet sein.
Manch einer denkt, er kann diese Auflage umgehen, indem er die jeweilige Glühbirne verbaut lässt und die Rückleuchte bspw. mit einer Folie nur äußerlich schwarz einfärbt. Dies ist jedoch ebenso unzulässig. Denn grundlegend ist es unerheblich, wie die Verfärbung nun zustande kommt. Auch wer seine Rückleuchten schwarz lackieren oder folieren lässt, ohne die Lampe selbst zu verändern, riskiert Sanktionen!"
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Update 28.05.2026
Heute habe ich mit dem Werkstattmeister meines MG Agenten gesprochen.
Die Antriebswellen haben eine zentrale selbst-sichernde Schraube, die die konischen Innen- und Außenverzahnungen zusammen drücken.
An diesen beiden Zentralschrauben konnte zum Erreichen des vorgegebenen Drehmoments weniger als eine 1/4 Umdrehung nachgezogen werden.
Damit hörte das Klackern beim Anfahren auf.
Gemäß Vorgabe von MG werden die Antriebswellen nur dann getauscht, wenn das Klackern nach dem Festdrehen der Zentralschrauben wieder auftritt.
Fazit:
bei meinem Cyberster, der im Januar 2025 gefertigt wurde, hat der Werker in China nicht das vorgegebene Drehmoment auf die zentralen Schrauben der Antriebswellen aufgebracht. -
Das mag ja sein, Wolfgang, aber lernen die Ingenieure in China genau das Selbe? Macht dort vielleicht der oberste Chef die Ansage, dass gespart werden muss? Reicht auf dem Papier die Sicherheit, wie ich schrieb und später stellt sich heraus, dass es eben manchmal nicht reicht? Warum müssen Automobilhersteller immer wieder Rückrufaktionen fahren? Weil alles top ist?
Vielleicht tritt der Fehler nur auf, wenn man den Cyberster ordentlich treibt. Oder nur, wenn man dauerns im Sprtmodus brettert? Oder warum auch immer? Weißt du das so im Detail? Ich weiß es nicht und deswegen können wir es nicht ausschließen.
Gruß Stefan
- Ja, das Basiswissen für Konstrukteure wird nach meiner Einschätzung weltweit gleich vermittelt,
weil Physik und Werkstoffkunde keine nationalen Unterschiede kennt.
Persönliche Erfahrungen hatte ich vor ca. 15 Jahren bei Audits bei zwei großen Industriebetrieben in der Russischen Föderation gemacht.
Gebäude und Maschinen waren veraltet und teilweise marode, die Ingenieure hatten dafür ein sehr hohes Fachwissen.
Fahrzeugrückrufe gibt es überwiegend für Fehler von Menschen im Fertigungsprozess beim Fahrzeughersteller oder Unterlieferanten (Lieferkette)
wie z.B. falsches Drehmoment im Montageprozess oder Handlingsfehler.
Vermeidungsmaßnahme ist ein hoher Automatisierungsgrad (=geringerer Einfluss für die Störgröße Mensch) in der Großserie.
Beim Cyberster ist die Stückzahl für Automatisierungen in den Fertigungs- und Prüfprozessen oft zu klein.
Hätte der Projektverantwortliche in China für den Cyberster einen Sparzwang umgesetzt,
wären z.B. das Dach oder die Bremsen nicht von teuren europäischen Herstellern gekauft worden.
- Ja, das Basiswissen für Konstrukteure wird nach meiner Einschätzung weltweit gleich vermittelt,
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Du hast schon recht, eine Unterdimensionierung durch den Ingenieur kann man so gesehen ausschließen. Aber auch da gibt es zweierlei Vorgehen: Lege ich mit 5% Sicherheit aus, was durchaus zu verfrühtem Verschleiß führen kann oder lege ich mit 20% Sicherheit aus, investiere in etwas mehr Material und das Ding wird (fast) unkaputtbar. Also kann man sich darauf nicht ausruhen.
Zudem hat sich schon öfters herausgestellt, dass vorher perekt gerechnete und simulierte Teile in der Praxis dann gerade noch so bestanden und im praktischen Dauerbetrieb ausgefallen sind, weil halt doch nicht alles so läuft, wie angenommen.
Gruß Stefan
Bei einem derartig schwerwiegenden konstruktiven Fehler (unzureichende Sicherheit für die dynamische Belastung)
wäre von einem systematischen Fehler und Versagen sehr vieler Fahrzeuge auszugehen.
Wir sprechen von Basiswissen für Konstrukteure, was in der Ingenieurschule oder an der Uni den ersten Semestern eingehämmert wird. -
Update 26.05.2026
Die auf Garantie bestellten Antriebswellen sind noch nicht angeliefert worden.
Der MG Agent hat deshalb als ersten Schritt alle Schrauben der Antriebswellen angezogen.
Und damit hat das Klackern beim Vorwärts- und Rückwärtsanfahren aufgehört.
Sollte das Klackern wieder auftreten, werden die Antriebswellen getauscht.
Würden die Antriebswellen einen Fertigungsfehler wie z.B. fehlerhaftes Induktionshärten in der Verzahnung aufweisen,
wären alle Wellen einer Fertigungscharge vom Härteprozess betroffen und es wären sicherlich deutlich mehr Beanstandungen gemeldet worden.
Das unzureichende Anziehen der Schrauben sind eher Einzelfehler eines Werkers in der Fertigung in China und
somit dürften weniger Fahrzeuge betroffen sein.
Sollte das Klackern wieder Auftreten, melde ich mich wieder.
Die Frage nach dem Fahrverhalten stellt sich nach meiner Überzeugung nicht.
Der Konstrukteur legt die Antriebswellen gemäß der Belastung durch das verfügbare Drehmoment aus.
Kein Fahrzeughersteller würde aus Kostengründen dies zu schwach auslegen, weil die Folgen wie Rückrufaktion und Reputationsverlust extrem kritisch wären.
Gemäß meinen 30 Jahren Berufserfahrung gibt es eher selten Konstruktionsmängel (ich kenne in dieser Zeit nur einen Fall bei einem LKW Hersteller),
die während der Garantiezeit zu Ausfällen führen. Garantiefälle werden überwiegend durch Fehler im Fertigungsprozess verursacht. -
Hallo Wolfgang, weißt Du evtl., ob der 2. betroffene Cyberster auch ein 4WD ist und welche km Leistung dieser hat?
PS: Kannst Du bis zur Reparatur ohne Probleme fahren und hoffentlich an der geplanten Ausfahrt in die Rhön teilnehmen?
Der 2. Cyberster war auch ein 4WD und hatte deutlich weniger km gefahren.
Mein Wagen ist jetzt beim MG Agenten zur Reparatur.
Ich werde bei der Rhön Ausfahrt dabei sein. -
Ich bin mit 24 kWh/100 km bei meiner Fahrweise (130-140 km/h auf der Autobahn) zufrieden.
Bei Autobahnstrecken plane ich alle 250 km einen Ladestopp ein und genieße die Pause. -
Schiebermütze in Grau oder MG Cap in Schwarz.