Model Jahr 2026 hat folgende Neuerungen…

  • Heute habe ich meinen neuen Cybi abholen dürfen und kann hier nun sagen welche Dinge wirklich 2026 dazu gekommen oder anders sind. Dies ist was mir bisher aufgefallen ist bzw. gesagt wurde. Ich werde diesen thread ergänzen wenn noch was dazu kommt.


    Also es gab wohl neue Hardware und die neueste Software dazu ist R19. Dazu hab ich einen thread gemacht im entsprechenden Forum hier.


    Ab jetzt gehen Over the Air updates. Danach kann man jetzt einfach suchen lassen bei Updates.(siehe Screenshot)


    Ab jetzt geht Wireless Apple Car Play


    Das Auto hat jetzt nur noch 2x USB-C… keinen normalen alten USB mehr.


    Die Bildschirme reagieren viel besser als bei meinem Probefahrt Cyberster Model 2025, den ich zwei Tage im Mai hatte.


    Die Musik und vor allem die Bässe klingen besser und sauberer bei hoher Lautstärke. Habe ich mit den gleichen Liedern sofort gemerkt.


    Eine schlechte Nachricht habe ich (falls sie stimmt): Als ich beim Händler sagte, dass ja viele hoffen das bald die Displays zum tauschen gehen sagte er mir das er dies sogar direkt beim CEO in China anfragte wegen der vielen Fragen und man dort sagte, dass dies nie kommen werde weil es nicht so einfach wäre wegen den Regelungen in der EU.

    Er sagte noch einige Details dazu aber ich habe das genaue vergessen.


    Mein MG ist vom Autohaus Ebert in Frankenthal wenn jemand dort nachfragen möchte warum genau. Der sehr kompetente Mitarbeiter heißt Jonas. Er konnte mir alles erklären und wusste wirklich sehr gut Bescheid. Deshalb hab ich ihm das mal geglaubt


    Hier noch ein Bild von dem Schmuckstück. Es ist die XPower Version

  • Klingt spannend. Allerdings gibt es diese OT Geschichte ja schon beim Alten. Und er fängt dann auch munter an zu suchen und findet aber dann nichts. Ich befürchte das ist bei deinem das gleiche

    Oki danke dir! Und ja er sucht eine Weile und sagt dann kein Update gefunden. Dachte das wäre beim alten nicht, hatte ich im Mai nicht getestet 😀

  • Nick


    Vielen Dank für deinen Bericht und allzeit gute Fahrt mit dem neuen Fahrzeug!


    Wenn du Gelegenheit hast, mach doch bitte viele schöne Fotos des Fahrzeugs bei Tageslicht. Von dieser Farbe gibt es bislang kaum Bilder. Es wäre klasse, wenn du sie anschließend auch in der Forengalerie einstellen könntest.


    Ein Händler aus Hamburg hat mir zum Modelljahr 2026 dieselben Informationen genannt, die sich mit deinen Angaben decken.


    Zum Modelljahreswechsel wurden folgende Änderungen vorgenommen:


    - 360°-Kamera mit HD-Auflösung und transparenter Fahrzeugansicht


    - Kabelloses Apple CarPlay und Android Auto per Bluetooth


    - Zwei USB-C-Anschlüsse anstelle von USB-A


    - Der MG Pilot (Sicherheits- und Assistenzsysteme) wurde technisch überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht.


    - Anzeigen sind flüssiger.

  • DerBerliner


    Das sind immer die letzten 5% die "noch" bei den Asiaten fehlen. Da ist der Mindset einfach noch nicht so richtig entwickelt aufgrund der kulturellen Eigenheiten.

    Ich glaube, Asiaten haben gerne auch mal mehr als ein Handy und haben noch ganz andere Ansprüche an Multimedia. Ich glaube das Mindset ist voll aus entwickelt. Ich erinnere mich auch an Japan, wo viele tatsächlich mit zwei Handys in beiden Händen in der U-Bahn saßen. Und tatsächlich findet man in deutschen Autos auch keine Zigarettenanzünder. Mehr vorne. Also zumindest in dem Škoda meiner Freundin ein Elroq und auch in dem BMW eines Kollegen habe ich sowas nicht mehr gesehen.

  • Nick

    Wie fährt sich das BABY? :) :) :)
    Mit Sicherheit bekommst du das GRINSEN gar nicht mehr aus dem Gesicht.


    DerBerliner


    Ich arbeite in der Entwicklung sehr viel mit dem Sourcing von Produkten aus Asien zusammen. Grundsätzlich kann ich sagen, dass die asiatischen Hersteller unglaublich engagiert sind, ihre Kunden zufriedenzustellen. Die Entwicklungsgeschwindigkeit ist beeindruckend und auch die Kreativität, mit der Lösungen gefunden werden, sucht oft ihresgleichen. Viele westliche Unternehmen könnten sich in diesem Punkt durchaus eine Scheibe abschneiden.


    Umso erstaunlicher ist es, dass am Ende häufig genau die letzten fünf Prozent fehlen, die aus einem guten Produkt ein wirklich hervorragendes Produkt machen. Technisch ist vieles auf einem sehr hohen Niveau, aber ausgerechnet bei den scheinbar kleinen Details werden Entscheidungen getroffen, die sich später rächen. Man sitzt davor und denkt sich, warum baut man ein nahezu perfektes Gebäude und reißt es anschließend wegen einer einzigen Kleinigkeit wieder ein.


    Ein klassisches Beispiel ist die Verpackung. Da wird ein hochwertiges Produkt entwickelt, in teure Werkzeuge investiert und aufwendige Qualitätsprüfungen durchgeführt. Anschließend spart man ausgerechnet an einer Verpackung, die oft nur wenige Cent mehr kosten würde. Danach wundert man sich über Transportschäden, Reklamationen und hohe Servicekosten. Das Gleiche erlebt man bei Materialien oder Bauteilen. Eine Dichtung wird gegen eine günstigere Variante ersetzt, ein Kunststoff geringfügig verändert oder eine Beschichtung vereinfacht, weil man glaubt, dass der Kunde den Unterschied ohnehin nicht bemerkt. Kurzfristig spart man Geld, langfristig verliert man Vertrauen.


    Genau dieses Muster sehe ich inzwischen auch bei vielen chinesischen Fahrzeugen. Da werden Autos entwickelt, die technisch auf Augenhöhe mit europäischen Herstellern sind oder diese in einzelnen Bereichen sogar übertreffen. Gleichzeitig fehlen dann Funktionen, die im Alltag selbstverständlich wären. Im Autohaus gibt es keinen Lackmuster in den angebotenen Farben und gleichzeitig schafft man es nicht dem Händler alle Fahrzeuge in den entsprechenden Farben auf den Hof zu stellen. Scheinwerfer werden ohne Kurvenlicht angeboten, obwohl die Technik vorhanden wäre. Oder der Bildschirm des Navigationssystems wird so positioniert, dass er für Rechtslenker optimal ist, obwohl das Fahrzeug auch als Linkslenker verkauft wird. Solche Entscheidungen beeinflussen jeden Tag das Nutzungserlebnis des Kunden.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele dieser Punkte während der Entwicklung diskutiert werden. Nach meiner Erfahrung scheitern sie aber selten an den Ingenieuren, sondern vielmehr an den Entscheidungen am Ende des Projekts. Irgendwann wird beschlossen, dass die vorhandene Lösung gut genug ist. Genau dort fehlt häufig die Bereitschaft, noch einmal einen Schritt weiterzugehen und das Produkt konsequent aus Sicht des Kunden zu perfektionieren.


    Meiner Ansicht nach spielt dabei auch ein gesellschaftlicher Wandel in China eine Rolle. Die Auswirkungen der jahrzehntelangen Ein Kind Politik werden inzwischen nicht nur von Soziologen, sondern auch von Wirtschaftswissenschaftlern diskutiert. Die sogenannte Generation der kleinen Kaiser ist heute in vielen Unternehmen angekommen und übernimmt zunehmend Verantwortung. Als Einzelkinder standen viele von ihnen während ihrer Kindheit im Mittelpunkt ihrer gesamten Familie und wurden von Eltern und Großeltern gleichzeitig gefördert und verwöhnt. Das hat ohne Zweifel eine sehr gut ausgebildete und selbstbewusste Generation hervorgebracht. Gleichzeitig wird dieser Generation aber auch häufiger eine geringere Kritikfähigkeit und ein stärkeres Vertrauen in die eigene Einschätzung zugeschrieben.


    Natürlich trifft das nicht auf jeden Einzelnen zu. Dennoch habe ich in der Zusammenarbeit immer wieder den Eindruck, dass Hinweise von Kunden oder Entwicklungspartnern manchmal weniger als wertvolles Feedback, sondern eher als Infragestellung der eigenen Entscheidung verstanden werden. Genau dadurch bleiben oft diese letzten fünf Prozent auf der Strecke. Nicht weil das technische Wissen fehlt, sondern weil man davon überzeugt ist, dass die eigene Lösung bereits ausreichend gut ist.


    Für westliche Unternehmen wird das zunehmend zu einer Herausforderung. Chinesische Hersteller entwickeln heute Produkte in einer Geschwindigkeit, die in Europa kaum noch erreichbar ist. Sie verfügen über enorme finanzielle Mittel, hochmoderne Fertigungsanlagen und ausgezeichnete Ingenieure. Der eigentliche Wettbewerbsvorteil des Westens liegt deshalb immer seltener in der Technik selbst, sondern in der Liebe zum Detail, im Qualitätsverständnis und in der Bereitschaft, auch die letzten fünf Prozent konsequent umzusetzen. Genau diese letzten fünf Prozent entscheiden am Ende darüber, ob ein Produkt einfach nur funktioniert oder ob der Kunde begeistert ist und es weiterempfiehlt.


    Wenn der Asiate das auch noch verstanden hat, dann war es das mit unserem Wirtschaftsstandort. Andererseits haben wir dann mehr Zeit den Cyberster zu genießen. 8) ;) :) 8o