Beiträge von Cemryo

    Hat der Händler gar nicht auf 80% laden wollen? Ist es beim Strom jetzt auch schon so wie beim Sprit mit 2-5 Litern Füllstand zur Übergabe? :)

    Moin,


    bitte entschuldigt die mißliche Formulierung.

    Der Wagen war (mit mir abgestimmt) auf 100% zum Abholtermin kurz vorher aufgeladen worden. Mein erster (oben genannter) Ladevorgang war dann kurz vorm Ziel.

    Und ja, die Vermutung war korrekt. Die Rückreise waren so 260 km, gemischt BAB (120 kmh) und Bundesstraße.

    Guten Morgen,


    evtl. ein Aspekt:

    - Im Menü kann man "Ein Pedal Fahren" ein und ausschalten.

    Ich habe es auf aus.

    Bei mir rollt der Wagen an Steigungen / Gefällen nicht los - in der Ebene schon.

    Wenn ich ein Widerstand habe, muß ich langsam "Gas" geben, dann wird das Drehmoment langsam aufgebaut.

    Ich habe allerdings keine Steigung von 10%. Halt Norddeutschland... :)



    Frage:

    Könnte man nicht beide Füße nutzen? (Wie anfahren mit Schaltgetriebe unter Last)

    Links Bremse langsam lösen, rechts langsam beschleunigen?

    Habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.. -> Also Zahnbürstel einpacken & Abfahrt Richtung Alpen; Erfahrungswerte sammeln ;)

    @ Christph: Vielen Dank für die Erläuterungen. Über die "interne" Steckerbelegung & Nutzung im Auto habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Daher 1x Dankeschön.

    Wie ist das zu verstehen? Einphasiges laden muss über L1 erfolgen, sonst könnte man damit keine einphasigen Autos laden, da diese immer L1 belegen. Oder sind vor der Wallbox die Phasen vertauscht?

    Moin,


    ich verstand es ursprünglich so, das L1 oder 2 oder 3 für einphasiges Laden im ezgogo zur Verfügung stehen.

    Ich habe den 230 V Adapter am roten Stecker aufgeschraubt & nachgeschaut.

    Die Aussage ist korrekt. Im roten Stecker ist die Phase auf den L1 gelegt.

    Bei mir ist der Anschluß auf der Phase 2 des Hauses wegen der Lastverteilung.

    Du brauchst einfach viel größere Akkus und Wechselrichter. Ich kenne eine Anlage mit 50kW Wechselrichter und 65kWh Akku, damit interessiert dich nicht mehr, wie viel Sonne gerade scheint :) Diese Anlage ist aber nur Teilweise eine Insel, wenn der Akku im Winter leer ist werden die Akkus über ein separates Ladegerät aus dem vorhandenen Stromnetz nachgeladen.

    Wäre ja ein Träumchen....
    Mein Dach bereits voll belegt. Weitere Flächen habe ich aktuell nicht.


    & ja, im Winter herscht Stromtechnisch Mangelwirtschaft vor. - Bidirektionales Laden klingt daher spannend.

    Moin,


    noch eine Info zu der ezgogo:

    - Laden

    Es geht mit 1 Phase ab 6 Ampere

    Es geht mit 3 Phasen ab 6 Ampere

    Es geht nicht mit 2 Phasen


    - verwendete Phasen

    Bei einphasigem Laden wird Phase 2 verwendet.

    Evtl. nützlich für die Lastaufteilung über die Phasen in dem Hausstromnetz.


    - Kleinste Stufe

    Die kleinste Stufe ist einphasig mit 6 Ampere (ca 1,3 kW). Ich finde das super. Diese geringe Last kann meistens im Haushalt mitlaufen, ohne dass die Sicherung kommt, und der Wagen wird dennoch (sehr langsam) geladen.


    Leider kann der Ladestrom wärend des Ladens nicht verändert werden. Folglich Laden abbrechen, Autostecker herausziehen, am Gerät Amperewert ändern, neu beim Auto einstecken und weiterladen.


    - Nach dem Laden

    Nach dem Laden sind die Werte kWh und Zeit noch einige Minuten sichtbar. Danach schaltet die Anzeige ab und die Werte gehen verloren.

    Leider auch nicht wieder abrufbar.



    Grüße

    Mission: E-Auto laden mit der ezgogo 11 kW

    Hallo zusammen,

    hier ein kleiner Erfahrungsbericht.

    Die Ausgangslage

    Meine Stromquelle kommt aus reiner Luft. ;)

    Genauer gesagt aus meiner 15-kWp-PV-Anlage.

    Einen Anschluss ans öffentliche Stromnetz gibt es nicht.

    Das nennt sich in Fachkreisen:

    Inselanlage.

    Klingt eigentlich ziemlich cool.

    Insel + Sonnenschein = Urlaub. 🏝️☀️

    Zumindest in der Theorie.

    Denn wenn die Sonne scheint, ist die Stromversorgung blendend.

    Wenn es regnet, beginnt dagegen der Überlebenskampf.

    🛠️ Der Bau der legendären roten Dose

    Letzten Sonntag war es endlich so weit:

    Die rote 16-A-Kraftstromdose sollte installiert werden.

    Ein überschaubares Projekt.

    Dachte ich.

    Es hat irgendwie den ganzen Tag gedauert.

    Gut … ich habe das Ganze im Prinzip auch zweimal gemacht.

    Aber was soll's.

    Gegen Abend war sie endlich fertig.

    Die rote Dose hing.

    Der Inselbewohner war stolz.

    Die ezgogo stand bereit.

    Mission E-Auto laden konnte beginnen.

    Leider gab es ein kleines Problem:

    Die Sonne war weg.

    Tja. So ist das auf einer Insel.

    Man kann nicht einfach beim Energieversorger anrufen und sagen:

    „Könnten Sie mal kurz 11 kW Sonne schicken?“

    Also blieb nur ein Funktionstest.

    Laden war nicht möglich.

    Überlebensregel Nr. 1:

    Zitat
    Lade dein E-Auto nicht nachts, wenn deine Stromquelle die Sonne ist.

    🌧️ Die Sonne hat gekündigt

    Am nächsten Morgen dachte ich:

    Jeden Tag geht die Sonne auf.

    Nur bei mir irgendwie nicht.

    Wolken.

    Regen.

    Regenschauer.

    Der Wetterbericht klang wie eine offizielle Warnung vor dem Ende der Zivilisation.

    Mein E-Auto stand da.

    23 % Akkuladung.

    Die ezgogo stand ebenfalls da.

    Bereit zum Einsatz.

    Also:

    Nicht verzagen – laden wagen!

    Stecker rein.

    Strom an.

    Und dann …

    Volle Ladung!

    Ähm …

    Nee.

    Das war wohl etwas zu optimistisch.



    ⚡ Die brutale Realität der 15 kWp

    15 kWp auf dem Dach hört sich erst einmal gewaltig an.

    Bei Sonnenschein ist das auch eine feine Sache.

    Bei Regenschauern sieht die Welt allerdings anders aus.

    Da kommen dann teilweise nur 4 kW oder weniger vom Dach.

    Und mein Auto möchte natürlich gerne etwas mehr.

    Die Lösung:

    Die ezgogo kann auch weniger.

    Denn weniger ist mehr!

    Eine richtig praktische Funktion ist der Ampere-Einstellknopf.

    Die Ladeleistung lässt sich in fünf Stufen einstellen.

    Für eine Inselanlage wie meine ist das tatsächlich Gold wert.

    Denn ich kann die Ladeleistung einfach an das anpassen, was die Sonne gerade freundlicherweise bereit ist zu liefern.

    🔋 Der Kampf gegen die Wolken

    Die Natur braucht Regen.

    Das verstehe ich.

    Die Pflanzen freuen sich.

    Die Bäume freuen sich.

    Der Rasen freut sich wahrscheinlich auch.

    Meine PV-Anlage eher nicht.

    Nach unserem Sommer braucht die Natur dringend Wasser.

    Meine PV-Anlage dagegen dringend Sonne.

    Und wer gewinnt?

    Natürlich:

    Die Wolken.

    Verflixt!

    Also wieder Tüfteln und Probieren.

    Und plötzlich die Erkenntnis:

    Hey!

    Ich kann sogar einphasig mit 6 Ampere laden.

    Das ist zwar nicht gerade Formel 1 unter den Ladegeschwindigkeiten …

    … eher Rollator mit Blinker …

    aber immerhin:

    Der Tag ist vorbei und mein Akkustand ist tatsächlich um 7 % gestiegen.

    Sieg!

    Die Insel hat wieder zugeschlagen.






    🐌 Laden mit 6 Ampere – Entschleunigung auf vier Rädern

    Das dauert natürlich ewig.

    Aber dafür ist es wunderbar akkuschonend.

    Mein Auto wird mich lieben.

    Vielleicht flüstert es irgendwann:

    Zitat
    „Danke, dass du mich so langsam lädst.“

    Ich werde dann antworten:

    Zitat
    „Keine Ursache. Wir haben schließlich keinen Strom.“

    🚨 Der Stecker lässt sich nicht lösen!

    Und jetzt wurde es spannend.

    Ein altes Sprichwort sagt:

    „Wo Licht ist, ist auch Schatten.“

    Sag das mal einem PV Betreiber …


    Bei der ezgogo gibt es nämlich eine kleine Besonderheit:

    Keinen Ausschalter.

    Zumindest keinen, mit dem ich den Ladevorgang einfach direkt am Gerät beenden kann.

    Das ist, sagen wir mal … gewöhnungsbedürftig.


    Mein Auto war während des gemütlichen Ladens inzwischen eingeschlafen.

    Und ich bekam es nicht mehr richtig wach.

    Die Türen gingen auf.

    Aber sonst war … nix.

    Keine Reaktion.

    Keine Weiterfahrt.




    🔌 Notfallmaßnahme

    Also blieb nur die harte Methode:

    400-V-Stromkreis abschalten.

    Zack.

    Aus die Maus.

    Im Auto noch ein bisschen:

    Klick … klack … surr …

    Die Relais erledigten ihre Arbeit.

    Dann:

    Ruhe.

    Gut.

    Jetzt nur noch den Ladestecker herausziehen.

    Dachte ich.

    Ich zog.

    Nichts.

    Ich zog etwas kräftiger.

    Immer noch nichts.

    Hä???

    Der Stecker saß fest.

    Oh manno!

    „Los, du Kiste! Rück den Stecker raus!“

    Kurzer Blick in die Werkzeugkiste.

    Vorschlaghammer …

    …

    Nach drei, vier beherzten Schlägen war der Stecker ab.

    (Späßle gemacht!)


    Zitat
    Innige Beziehungen sind manchmal untrennbar.





    💡 Die Rettung

    Bei laufendem Fahrzeug gibt es auf der Ladeanzeige ein kleines Symbol zum Entriegeln des Steckers.

    Einfach draufdrücken.

    Schwupp.

    Die Entriegelung surrt.

    Der Stecker lässt sich herausziehen.

    Problem gelöst.

    Man muss es halt nur wissen.

    Überlebensregel Nr. 2:

    Zitat
    Bevor du zum Vorschlaghammer greifst, schau auf das Lade - Display.

    🏁 Mission abgeschlossen

    Damit endet mein kleines Abenteuer „E-Auto laden auf der PV-Insel“.

    Fazit:

    Die ezgogo funktioniert bei meiner speziellen Situation grundsätzlich prima.

    Besonders praktisch finde ich die Möglichkeit, die Ladeleistung herunterzuregeln und damit den aktuell verfügbaren PV-Strom optimal auszunutzen.

    Man braucht allerdings Geduld.

    Sehr viel Geduld.

    Aus den beworbenen 11 kW werden bei Sonnenschein vielleicht ordentliche Ladeleistungen.

    Bei Regen wird daraus dagegen eher:

    „Wir laden heute mal gemütlich.“

    Aber das gehört zum Insel-Leben dazu.

    Denn:

    Ich habe keinen Stromanschluss. - Aber Ich habe eine Insel. 🏝️


    Das Abenteuer Autoladen ist damit vorerst beendet.

    Schade eigentlich.





    1Phase.pngStecker_lösen.png

    Moin,


    zwei aktuelle Berichte über unseren Hersteller bzw. Marke bzgl. Spionagetauglichkeit



    Kraftfahrt-Bundesamt prüft MG4 - Verdacht auf Spionagesoftware in chinesischem E-Auto
    Der chinesische Autohersteller MG steht wegen möglicher Spionagesoftware im Modell MG4 in der Kritik. Das Kraftfahrt-Bundesamt prüft den Vorwurf,…
    www.msn.com



    Verdacht auf Spionagesoftware - „Jedes moderne Elektroauto ist ein Informationssammelsystem“ | Watch



    Humor:

    -> Verflixt ! Hidden Features - doch wie erhalte ich selbst Zugriff darauf?